A | B | C
Abrechnung: Regelmäßige Verrechnung von Kontosalden auf den Servern verschiedener Lieferanten, die die Zahlungsmethoden der jeweils akzeptieren.
Abrechnungspreis: Preis, zu dem ein Bieter einen Artikel einkauft oder verkauft.
Agenten (oder Software-Agenten): Intelligente Software, die bestimmte Funktionen selbst initiiert. Ein Beispiel dafür ist z.B. die automatische Suche nach günstigen Preisen für ein vom Einkäufer eingegebenes Produkt.
Aggressor: Dieser Begriff wird in Verbindung mit holländischen Auktionen benutzt. Aggressoren akzeptieren den vom Auktionär angebotenen Kauf- oder Verkaufspreis und sorgen somit für den Abschluss der Auktion.
Anhang: Eine an eine E-Mail angehängte Datei. E-Mail-Anhänge sind ein komplikationsloses Mittel zur Übertragung von Dateien von einem Internetbenutzer an einen anderen.
Application Service Provider (ASP): Ein Service Provider, der Applikationen auf seinen eigenen Servern betreibt und sie im Internet gegen eine Lizenzgebühr zur Verfügung stellt. Der Vorteil für den Nutzer besteht darin, dass keine aufwendige und kostspielige Software-Integration erforderlich ist. Betrieb und Pflege erfolgen durch den ASP.
ASP: siehe Application Service Provider
Authentifizierung: Eindeutiger Nachweis, dass eine Nachricht (z.B. ein Gebot) wirklich von der Person stammt, die sich als Sender ausgibt. Eine solche Bestätigung kann bei geschlossenen und versiegelten Systemen über einen passwort-geschützten Zugang und in offenen Netzwerken über digitalen Signaturen bewältigt werden.
Auktion: Eine Methode der Preisverhandlung, die es schon immer gegeben hat. Bei den klassischen Auktionen unterscheidet man holländische, englische, Höchstpreis-, japanische und Vickrey Auktionen.
Auction Event Manager: Der Organisator einer Auktion. Der Auction Event Manager sammelt alle relevanten Detailinformationen (wie z.B. Marktbedingungen, Lieferkapazitäten oder potenzielle Lieferanten), wertet sie aus und gibt sie an den Initiator einer Auktion weiter. Auction Event Manager sorgen im Vorfeld der Auktion für das Training und die Registrierung der Teilnehmer und überwachen den nachfolgenden Auktionsprozess.
Automatic Proxy Bidder: Ein Mechanismus zur automatischen Abgabe von Geboten.
Backbone: Netzverbindung mit hoher Bandbreite, die eine Zentralverbindung mit einem Kommunikationsnetz repräsentiert. Backbone-Systeme verbinden oft wichtige Netzknoten zwischen unterschiedlichen Firmenstandorten, Ländern oder Kontinenten.
Back-End Systeme: Firmensysteme für die Auftragsbearbeitung, die Lagerwirtschaft und die Auftragsabwicklung von Einkäufern und Lieferanten. Um den automatischen Datentransfer zu einer digitalen Handelsplattform zu ermöglichen, muss eine Integration mit den jeweiligen Back-End-Systemen der Unternehmen erfolgen. Oft ist dabei eine Anpassung zwischen älteren und neuen Technologien erforderlich.
Bandbreite: Begriff für die Verarbeitungs- oder Übertragungsgeschwindigkeit eines Netzes oder einer Netzverbindung. Bandbreite wird normalerweise in Bits pro Sekunde (bps) angegeben.
Bill-of-Materials-Funktion: Eine vorgegebene Liste bestimmter Positionen, die Einkäufer für spezielle Märkte benötigen. Sie kann Planungsprozesse erheblich verkürzen.
Börsen: Zweiseitiger Marktplatz, auf dem Einkäufer und Verkäufer Preise verhandeln. Börsen funktionieren normalerweise auf der Grundlage des Systems von Angebot und Nachfrage, z.B. das klassische Aktienmarktprinzip.
B2A: Abkürzung für “business to administration”. Transaktionen zwischen Firmen und staatlichen Einrichtungen.
B2B: Abkürzung für “business to business”. Beschreibt geschäftliche Transaktionen zwischen Firmen.
B2B Marktplatz: Elektronischer Marktplatz, auf dem die Kommunikation, die Verhandlungen und die Geschäftstransaktionen zwischen Firmen stattfinden.
B2C: Abkürzung für “business to consumer”. Transaktionen zwischen Firmen und einzelnen Verbrauchern.
Channel Enablers: Marktplätze, die mit Händlern und Großhändlern zusammenarbeiten und neue Absatzkanäle für sie eröffnen.
Clearing: Der Annäherungsprozess, bei dem die Angebots- und Nachfragepreise von Einkäufern und Verkäufern zusammengebracht werden. Dieser Prozess wird zur Ermittlung des Kauf- oder Verkaufspreises eingesetzt.
Client Server Architektur: Softwaremodell, bei dem zwei Softwaremodule bei der Erfüllung einer Aufgabe zusammenarbeiten. Es besteht aus einem Server, der eine spezielle Funktion oder einen speziellen Service durchführt und einem Client, der Zugriff auf die Funktionen und Services des Servers nimmt.
Community: Communities sind Websites, die ihren Teilnehmern regelmäßig interessante und ausgewählte Informationen zukommen zu lassen. Klassische Community-Plattformen sind z.B. Diskussionsforen und branchenspezifische Portale zum Austausch von Know how.
Continuously Clearing Exchange: Die Preisabrechnungsmethode von NASDAQ, bei der Kursangebote simultan abgerechnet werden.
Content Management: Die Überwachung und Aktualisierung des Inhalts einer Website.
Content Scouting: Die Suche nach geeigneten Inhalten für eine Website.
Cookies: Eine Textdatei, die auf der Festplatte eines Benutzers des World Wide Web gespeichert wird, sobald ein bestimmter Server aktiviert wird.
CoSourcing: Bei diesem Verfahren können Einkäufer von Kleinst- oder Mindestmengen die Vorteile von Mengenrabatten in Anspruch nehmen, indem sich eine entsprechend große Anzahl von Einkäufern zum Kauf eines Produktes zusammenschließt (auch als Pooling oder Power Shopping bekannt).
C2A: Abkürzung für “consumer to administration”. Transaktionen zwischen Verbrauchern und staatlichen Einrichtungen.
D | E | F
Data Mining: Die Auswertung und Archivierung von Informationen. Im Hinblick auf Endkunden-Daten ist Data Mining die Grundlage für einen erfolgreichen Massenvertrieb und ein effizientes One-to-One Marketing.
Datenintegrität: Allgemeiner Begriff für den Schutz von Daten gegen Änderung oder Verfälschung während einer Übertragung.
Digitale Signatur: Zum Abschluss eines Vertrages ist normalerweise eine Unterschrift erforderlich. Diese kann anhand der Handschrift identifiziert werden. Da diese Möglichkeit im Internet nicht besteht, musste ein anderes Verfahren zum Nachweis der Identität des Urhebers gefunden werden. Ein solches Verfahren ist mit der digitalen Signatur gegeben, einer Prüfsumme, die aus dem zu unterzeichnenden Dokument und einem nur dem Inhaber bekannten Code errechnet wird.
Disintermediation: Bezeichnet den Ersatz eines klassischen Zwischenhändlers durch einen elektronischen Marktplatz, der Firmen direkt miteinander verbinden kann und deshalb ein Ersatz für verschiedenen Ebenen des Zwischenhändlers sein kann.
Domain Name: Eindeutige Bezeichnung einer Internet Website, z.B. www.portum.de. Dieser Domain Name kann nur einer spezifischen Website zugeordnet werden. „.de“ steht für Deutschland und ist ein Hinweis darauf, dass die Domain aus Deutschland stammt. US-amerikanische Domain Namen haben sogar noch exaktere Unterbezeichnungen: .com – commercial, .edu – educational, .gov – governmental, .mil – military, .org – non-profit-organisation, .net – network.
Download: Herunterladen einer Datei vom Server auf einen Client.
Dynamic Commerce: Eine Form der Abwicklung eines Geschäfts, bei dem die teilnehmenden Parteien die Möglichkeit haben, auf Angebot und Nachfrage zu reagieren und dabei über Online-Medien interagieren. Eine Form von Dynamic Commerce ist die Online-Auktion.
e-business: Abkürzung für Electronic Business. Geschäftsaktivitäten, bei denen Kommunikations-, Kooperations-, Dienstleistungs- oder Handelsprozesse mit Hilfe von Internet-Technologien abgewickelt werden.
e-class: Klassifizierungssystem für Waren und Dienstleistungen.
e-commerce: Abkürzung für elektronischen Handelsverkehr über das Internet. Ermöglicht elektronische Geschäftstransaktionen in und zwischen Unternehmen sowie zwischen Endkunden und Unternehmen. Der Arbeitsablauf beginnt bei Eingang des Auftrags, der elektronisch an die beteiligten Abteilungen weitergeleitet wird (Auftragsannahme, Lager, Versand, Kundenservice, Buchhaltung usw.). Darüber hinaus ermöglicht dieses Verfahren eine elektronische Archivierung von Geschäftstransaktionen. e-commerce ist die ideale Methode für die Direktvermarktung von Waren über das Internet.
ECCMA: Siehe Electronic Commerce Code Management Association.
e-commerce Integrator: Ein Service Provider, der Strategie-, Marketing-, Entwicklungs- und technische Serviceleistungen für den e-commerce Bereich anbietet. Dazu zählen nicht Hosting und Network Services.
e-commerce Networks: Konzernunabhängige Organisationseinheiten, die Transaktionen im Netz durchführen. Das Ziel ist ein nahtloser elektronischer Handelsverkehr in Echtzeit.
EDI: Siehe electronic data interchange.
e-frastructure: Dieser Begriff stammt von Goldman Sachs Investment Research und soll die wesentliche Architektur der B2B-Sektoren beschreiben. Zur e-frastructure gehören Lösungen für Logistik, Application Service Provider, Outsourcing-Lösungen, Auktionssoftware, Content-Management Software, Applikationsintegrations-Software, web-basierte Commerce Enablers und die Software traditioneller ERP-Firmen.
e-hubs: Ergänzung elektronischer Marktplätze.
Einkaufsauktion: Siehe Umkehr-Auktion.
Electronic Data Interchange (EDI): Ältere Version des elektronischen Handels zwischen Einkäufer und Lieferant. Gilt als weniger komfortabel und kostspieliger als der internetbasierte Handel. Eignet sich nur für Großunternehmen und ihre Geschäftspartner. Viele Marktplätze ermöglichen EDI-to-XML-Transaktionen für den Handelsverkehr zwischen großen und kleinen Firmen.
Elektronischer Marktplatz: Die Möglichkeiten des e-commerce werden auf Marktplätzen in vollem Umfang eingesetzt und genutzt. Zusätzlich zu standardmäßigen Informationsmöglichkeit werden Aggregatoren, Auktionen und Ausschreibungsplattformen in Modulform implementiert. Ein anderer Begriff für elektronischer Marktplatz ist Net Market.
Englische Auktion: Die englische Versteigerung ist ein Auktionsverfahren, bei dem mit niedrigen Summen begonnen wird und der Bieter den Zuschlag erhält, der zuletzt die höchste Summe äußert.
Enterprise Ressource Planning (ERP): Komplexe Applikationssoftware, die in Großunternehmen eingesetzt wird. Mit ERP-Systemen werden Waren und Produktionsmittel verwaltet und Geschäftsprozesse unterschiedlicher Abteilungen in ein gemeinsames System integriert. ERP-Systeme stellen zur Zeit das administrative Rückgrat vieler Großunternehmen dar.
e-procurement: Die Beschaffung von Waren und Dienstleistungen durch Nutzung von Internet und Informationstechnologien. Neben Research-Tätigkeiten gehört auch die gesamte Abwicklung des Einkaufs (e-purchasing) dazu.
ERP: Abkürzung für Enterprise Ressource Planning.
Extranet: Ein Extranet ist die Verbindung zwischen mindestens zwei Intranets. Mit Hilfe eines solchen Netzwerks können Sie eine Verbindung zu Ihren Geschäftspartnern herstellen und dadurch eine Online-Kommunikation ermöglichen.
Firewall: Ein Schutzfilter zwischen dem firmeneigenen Netzwerk und dem Internet. Nur autorisierten Benutzern wird der Zugang zum Firmennetz über Internet gestattet.
ftp: Protokoll, mit dem der Austausch von Dateien zwischen verschiedenen Rechnern im Internet möglich ist.
G | H | I
High-Traffic Site: Häufig besuchte Website.
Horizontaler Markt: Marktplatz, der sich auf eine bestimmte Produktgruppe spezialisiert hat (z.B. Kunststoff). Synomyme: Function Market, Hub (siehe MRO)
Host: Jeder Computer – in diesem Fall insbesondere im Internet – der Applikationen oder Daten für andere Computer in Verwahrung nimmt.
HTML: Abkürzung für "Hyper Text Markup Language". Eine Programmiersprache zur Formatierung von Websites.
http: Abkürzung für "Hypertext Transfer Protocol". Internet-Standard, der für die Übertragung von Multimedia-Dokumenten über das Internet eingesetzt wird.
Hyperlink: Elektronische Verbindungen im Internet, bei der zwei Dateien oder Dateigruppen miteinander verknüpft werden. Oft werden Textstellen oder Grafiken, die sich auf andere Webseiten beziehen, speziell markiert.
Hypertext: Jeder Text, der einen Link zu einem anderen Dokument enthält.
Ignition: Siehe kritische Masse.
Infomediary (business): Service Provider, die Research-Dienste, Vergleichsinformationen und Beratungsdienstleistungen für Produkte und Dienstleistungen anbieten. Infomediaries liefern solide Preis- und Produktinformationen. Synonyme: Lead Generator, Vertikales Portal.
Information Broker: Begriff für jemanden, der im Auftrag dritter Parteien zweckgebundene Informationen sucht und zusammenstellt.
Initiator: Ein Begriff, der bei Portum Auktionen benutzt wird und die Partei bezeichnet, die eine Einkaufs- oder Verkaufsauktion initiiert.
Internet Service Provider (ISP): Betreiber von Schnittstellen zum Internet. Privat- oder Geschäftskunden schließen Verträge mit einem ISP ab, der ihnen einen Verbindungsaufbau zum Internet ermöglicht.
IP-Addresse: Dient zur eindeutigen Identifizierung eines Computers in einem Netzwerk. Im Internet wird zu diesem Zweck eine neunstellige Zahl verwendet (z.B. 123.45.67.89). Normalerweise erfolgt die Identifizierung aber nur mit Hilfe eines Namens, dem von einer DNS eine eindeutige IP-Adresse zugewiesen wurde.
Intranet: Internes Firmennetz auf der Grundlage der Internet-Technologie, zu dem nur Mitarbeiter Zugang haben.
ISP: Siehe Internet Service Provider.
J | K | L
Japanische Auktion: Eine Auktion mit einem Verkäufer und mehreren Einkäufern, bei der ein Auktionär den Preis (ausgehend von einem niedrigen Startpreis) erhöht und die Einkäufer alle Preisschritte mitmachen müssen, um in der Auktion zu bleiben.
LAN: Abkürzung für "Local Area Network". Lokales Computernetz, z.B. in einem Unternehmen.
Legacy System: IT-Systeme (Software und Hardware), die bereits lange in einem Unternehmen eingesetzt werden und nicht mehr dem aktuellen Stand der Technik entsprechen. Der Einsatz solcher Systeme kann mit der Zeit zu erheblichen Kosten und Ausgaben führen - insbesondere, wenn neue Applikationen in diese Systeme integriert werden müssen.
Liquidity: Das Transaktionsvolumen. Vorausgesetzt, dass eine ausreichende Anzahl von Einkäufern und Verkäufern vorhanden ist, gibt es kontinuierliche Angebote, Gebote und Geschäftsabschlüsse in einem Markt, so dass ein liquider Markt erreicht ist.
M | N
Market Maker: An einer Wertpapierbörse verhandeln die Market Maker Anteilspapiere, die je nach Nachfrage weiterverkauft oder eingekauft werden. Preisbewegungen können Verluste oder Gewinne bedeuten. Außerhalb des Finanzmarktes sorgen Market Maker dafür, dass Käufer und Verkäufer zusammenkommen, und zwar unabhängig davon, ob sie an den gehandelten Waren interessiert sind oder nicht.
Marktplatz: Eine Website, die einen oder mehrere Märkte einrichtet.
Metamediary: Zusätzlich zu den Angeboten zahlreicher Anbieter und den Produkten auf dem Marktplatz bietet der Metamediary weitere Dienstleistungen für die Marktteilnehmer an. Solche Serviceleistungen können entweder direkt vom Metamediary angeboten werden. Oder dieser nimmt die entsprechenden Service Provider in seinen Marktplatz auf. Die angebotenen Dienstleistungen können z. B. aus Qualitätsüberwachung, Einkaufsmanagement oder der Abwicklung von Zahlungsverkehr bestehen.
Mindestgebot: Durch Festlegung eines Mindestgebots kann in einer Verkaufsauktion dafür gesorgt werden, dass ein bestimmter Preis für einen Artikel in einer Auktion nicht unterboten wird.
MRO (Maintenance Repair and Operation): Standardprodukte wie Büroartikel, Services, Reisebuchungen oder Computer. MRO umfasst alle Produkte, die nicht direkt zum Mehrwert eines Unternehmens beitragen, aber von wesentlicher Bedeutung für die Aufrechterhaltung der Betriebsabläufe ist.
Multi-Lot-Auktion: Bei einer Multi-Lot-Auktion können mehrere Auktionen in einer einzigen Gesamtauktion zusammengefasst werden. Diese Methode eignet sich auch für Auktionen, bei denen immer dieselbe Bietergruppe angesprochen wird und der Initiator den Wunsch hat, dass die Kaufkraft in einer Gesamtauktion zum Ausdruck gebracht wird.
Multi-Positionsauktion: Bei einer Multi-Positions-Auktion kann nicht nur ein Gesamtpreis angeboten werden, sondern es können Gebote für die einzelnen Positionen eines Gesamtvertrags abgegeben werden. Dadurch gewinnt der Initiator der Auktion eine höhere Preistransparenz und eine Einsicht in die Kalkulationsmethoden der Bieter. Wenn das Angebot eines Bieters zum Beispiel an den hohen Transportkosten scheitert, kann der Initiator diese Position aus der Ausschreibung herausnehmen und über separate Transportverträge optimieren.
Multi-Round-Auktion: Vor Beginn der Auktion müssen alle Teilnehmer einen verbindlichen Startpreis anbieten. Der Teilnehmer mit dem höchsten Preisgebot wird zur folgenden Auktionsrunde nicht mehr zugelassen. Dieser Vorgang kann so oft wiederholt werden, bis ein realistischer Startpreis erreicht wurde.
Net Market Maker: Ein Unternehmen, das einen Internet-Markt betreibt, um Käufer und Verkäufer zusammen zu bringen.
Netzwerkeffekt: Mit diesem Begriff wird der Effekt beschrieben, von dem ein Markt profitiert, wenn ein neuer Handelsteilnehmer dort aktiv wird. Der Netzwerkeffekt sorgt für einen erweiterten Käuferkreis, dieser wiederum zieht weitere Verkäufer an, die wiederum weitere Käufer anziehen usw. Robert Melcalfe behauptet, dass der Wert eines Netzes quadratisch zur Anzahl der Teilnehmer wächst. Synonym: Metcalfe’s Law.
Neutral orientierter B2B Marktplatz: Verkäufer und Einkäufer begegnen sich in vergleichbarer Stärke auf neutralen Marktplätzen.
O | P | Q
Open Buying on the Internet (OBI): Eine Industrienorm für den B2B-Einkauf über das Internet. Die OBI-Norm ist hauptsächlich für MRO-Einkäufe konzipiert.
Periodically Clearing Exchange: Eine Börse, die in regelmäßigen Abständen Kauf- und Verkaufsangebote zusammenschließt. Diese Art von Börse eignet sich für Märkte mit relativ geringer Liquidity.
Portal: "Tor" zu einem Informationssystem, das die Techniken des World Wide Web nutzt. Ein Portal ist eine Internet-Adresse, die als zentrale Eingangsadresse für ein gesamtes Informationssystem fungiert und anwender- oder konzernspezifisch angepasst werden kann.
Privater Schlüssel/Öffentlicher Schlüssel: Komplementärdateien, die zur Verschlüsselung und Entschlüsselung von Dokumenten eingesetzt werden. Der private Schlüssel ist nicht öffentlich zugänglich und bleibt normalerweise bei einem Nutzer, während der öffentliche Schlüssel öffentlich zugänglich gemacht wird - z. B. in Form eines Zertifikats.
Procurement Hub: Ein MRO-Beschaffungsmarktplatz für Routineeinkäufe (z. B. Anbieter von Bürobedarfsartikel oder Reisen). Eine Art horizontaler Markt oder Functional Market.
Purchasing Hub: Eine Beschaffungsplattform, die den Bedarf kleinerer Kunden bündelt, um bessere Geschäftsabschlüsse erzielen zu können. Kann sowohl horizontal als auch vertikal konfiguriert werden. Wird für Spot-Markt-Einkäufe und systematische Einkäufe genutzt (Katalogmechanismus).
R | S | T
Replacement Bid: Wenn der Markt dies zulässt, kann man sein eigenes Gebot (Preis und/oder Menge) während des laufenden Prozesses ändern.
Request for Proposals (RFP): Aufforderung an Lieferanten, ein Angebot für ein Produkt oder eine Dienstleistung abzugeben, das bzw. die schwierig zu beschreiben ist.
Request for Quotation (RFQ): Aufforderung an Lieferanten, ein Angebot für ein Produkt oder eine Dienstleistung abzugeben, das bzw. die einfach zu beschreiben ist.
Reservationspreis: Ein Auktionsparameter, der einen Mindestverkaufspreis oder einen Höchstkaufpreis spezifiziert.
Secure Electronic Transaction (SET): Hierbei handelt es sich um einen Standard, der Prozesse und Formate für den Umgang mit geschützten Transaktionen über das Internet beschreibt. Der Standard besteht aus der Authentifizierung und Verschlüsselung von Nachrichten, die zur Überprüfung der Identität der Senders/Empfängers beitragen und die Integrität des Inhalts garantieren. SET wurde gemeinsam von VISA und Mastercard initiiert und hat sich zum bedeutendsten Sicherheitsstandard für die Abwicklung von Zahlungsverkehr im Internet entwickelt.
Secure Socket Layer (SSL): Ein Datenprotokoll zur Verschlüsselung von Daten zwischen Computernetzen. Mit SSL ist auch die Möglichkeit der Authentifizierung von Nutzern möglich.
Sellside-oriented B2B Marketplace: Diese Marktplätze werden von Verkäufern dominiert.
Sell-Side Solution: Software-Lösungen, die den Vertrieb von Waren und Dienstleistungen über das Internet ermöglichen. Dies sind typischerweise Katalog-Websites über die Direktkaufaufträge auktioniert werden können.
Server: Server stellen das Rückgrat des Internet dar. Sie sind mit Hilfe von Übertragungsleitungen miteinander verbunden und liefern Informationen an vernetzte Computer, die in Form von Text-, Grafik- und Multimedia-Daten abgerufen werden können.
SmartCard: Intelligente Chipkarte, die im Gegensatz zu älteren Magnetstreifen-Karten und Speicherchip-Karten einen Prozessorchip enthält, die eine Karte zu einem "Minicomputer" macht. Wird z. B. als Trägerelement einer digitalen Signatur eingesetzt.
Spot-Markt: Ein Markt für ungeplante, spontan verhandelte Einkäufe, die nicht unter regulären Vertragsbedingungen stattfinden. Diese Transaktionen sind normalerweise einmalig.
Standardisierung: Eine Methode durchgängiger Bezeichnungen und Produktbeschreibungen, bei der oft branchenspezifische Übersetzungssoftware eingesetzt wird. Die Standardisierungstechnologie, die hauptsächlich von Katalog-Aggregatoren eingesetzt wird, erfordert Übersetzungsschemata oder -strukturen in der Produktdatenbank.
Supply Chain Management (SCM): Ein Versuch zur Koordination von Produktions-, Logistik- und Absatzprozessen größerer Unternehmen. Internet-Märkte könnten das Supply Chain Management auf alle Handelspartner (unabhängig von deren Größe) ausdehnen, da sie einen zentralen Netzknoten zur Integration von Käufer- und Lieferanten- Informationen zur Verfügung stellen.
Supply-Net: Dieser Begriff bezeichnet eine sehr enge Integration der Systeme innerhalb einer Supply Chain. Das Supply-Net ermöglicht es allen Geschäftspartnern, selbständig auf ausgewählte Datenbestände der anderen Partner zuzugreifen und so die Verantwortung für die Lieferung von Waren zur übernehmen.
Tipping Point: Der Punkt, bei dem 20% der Geschäfte über das Internet abgeschlossen werden.
TradingPlatformTM: TradingPlatform ist ein von Portum geprägter Begriff. Die TradingPlatform ist ein Standardhandelssystem, das für spezifische Projekte eingesetzt werden kann.
TradingDeskTM: TradingDesk ist ein weiterer von Portum geprägter Begriff. Der TradingDesk ist die grafische Benutzeroberfläche der Portum TradingPlatform.
Trust Center: Zuweisungszentrale für digitale Signaturen und SmartCards mit den entsprechenden Aufgaben.
U | V | W | X | Y | Z
Umkehr-Auktionen: Die Einkäufer beschreiben ihren Bedarf hinsichtlich eines Produkts oder einer Dienstleistungen und die Lieferanten geben entsprechende Angebote ab. Im Gegensatz zu einer gewöhnlichen Auktion bewegt sich der Preis nur nach unten.
UNSPSC Code: Der UNSPSC Code ist aus einem Zusammenschluss der jeweiligen Waren-Klassifizierungscodes des United Nations Development Program und von Dun & Bradstreet zu einem standardisierten offenen System entstanden. Der UNSPSC Code war das erste Codierungssystem zur Klassifizierung von Waren und Dienstleistungen auf den weltweiten Märkten.
Value-Added Network (VAN): Ein Value-Added Network fungiert als Vermittler, der eine große Anzahl von Handelspartnern durch Unterstützung eines umfassenden Spektrums unterschiedlicher Protokolle, Verbindungsgeschwindigkeiten, Sicherheitsgrade, Standards und anderer Services verbindet.
Verkaufsgebot: Ein Angebot zum Verkauf eines Produkts in einer bestimmten Menge und zu einem bestimmten Preis.
Vermittler: Stellt Daten zusammen und ermöglicht Transaktionen, indem er Käufer und Verkäufer zusammenbringt. Internet-Vermittler richten Marktplätze mit einer Vielzahl von Lieferanten und Produkten ein.
Versiegelte Auktion: Eine Auktion mit einem Verkäufer und mehreren Käufern, bei der jeder Käufer nur ein (geheimes) Angebot abgibt. Nach Eingang aller Gebote erhält das beste Gebot den Zuschlag.
Vertikaler Markt: Marktplatz, auf dem die Teilnehmer Geschäfte in einem bestimmten Industriezweig abwickeln. Auf vertikalen Märkten sind oft alle Lieferanten einer kompletten Mehrwertkette anzutreffen (z. B. Automobilindustrie).
Vickrey Auktion: Eine Auktionsform, die nach ihrem Erfinder, dem Nobelpreisträger William Vickrey benannt wurde. Wie bei einer Höchstpreisauktion gibt jeder Teilnehmer ein geheimes Gebot ab. Bei einer Verkaufsauktion (Einkaufsauktion) erhält der Teilnehmer mit dem höchsten (niedrigsten) Gebot den Vertragszuschlag, muss aber nur den Preis für das zweithöchste (zweitniedrigste) Gebot zahlen.
Virtual Private Marketplace: Ein privater Markt, auf dem autorisierte Anbieter Angebote für einen Großvertrag abgeben können oder umgekehrt. Der Virtual Private Marketplace kann in einem Extranet oder auf einem größeren Marktplatz eingerichtet werden.
Wide Area Network (WAN): Netz, das im Gegensatz zum LAN-Computer große Entfernungen überbrückt (z. B. Firmennetz, an das mehrere Niederlassungen angeschlossen sind, Internet …).
Wireless Application Protocol (WAP): Protokoll, das die Nutzung von Internet-Content auf Modulen mit begrenzter Bandbreite und eingeschränkten Präsentationsmöglichkeiten ermöglicht (z. B. Mobiltelefone).
Workflow Marketplace: Bietet Lenkungs- und Kooperations-Dienstleistungen für Projektgründungen an, insbesondere für komplexe, interaktive Projekte mit vielen involvierten Parteien, wie z. B. Bauprojekte.
XML (eXtensible Markup Language): Text-basierte Meta-Sprache, mit der Daten so beschrieben und strukturiert werden können, dass sie zwischen einer Vielzahl von Applikationen in unterschiedlichen Software- und Hardware-Umgebungen ausgetauscht werden können. Es ist zu erwarten, dass der Bereich des elektronischen Handelsverkehrs über XML entscheidend an Dynamik gewinnen wird.
Abrechnung: Regelmäßige Verrechnung von Kontosalden auf den Servern verschiedener Lieferanten, die die Zahlungsmethoden der jeweils akzeptieren.
Abrechnungspreis: Preis, zu dem ein Bieter einen Artikel einkauft oder verkauft.
Agenten (oder Software-Agenten): Intelligente Software, die bestimmte Funktionen selbst initiiert. Ein Beispiel dafür ist z.B. die automatische Suche nach günstigen Preisen für ein vom Einkäufer eingegebenes Produkt.
Aggressor: Dieser Begriff wird in Verbindung mit holländischen Auktionen benutzt. Aggressoren akzeptieren den vom Auktionär angebotenen Kauf- oder Verkaufspreis und sorgen somit für den Abschluss der Auktion.
Anhang: Eine an eine E-Mail angehängte Datei. E-Mail-Anhänge sind ein komplikationsloses Mittel zur Übertragung von Dateien von einem Internetbenutzer an einen anderen.
Application Service Provider (ASP): Ein Service Provider, der Applikationen auf seinen eigenen Servern betreibt und sie im Internet gegen eine Lizenzgebühr zur Verfügung stellt. Der Vorteil für den Nutzer besteht darin, dass keine aufwendige und kostspielige Software-Integration erforderlich ist. Betrieb und Pflege erfolgen durch den ASP.
ASP: siehe Application Service Provider
Authentifizierung: Eindeutiger Nachweis, dass eine Nachricht (z.B. ein Gebot) wirklich von der Person stammt, die sich als Sender ausgibt. Eine solche Bestätigung kann bei geschlossenen und versiegelten Systemen über einen passwort-geschützten Zugang und in offenen Netzwerken über digitalen Signaturen bewältigt werden.
Auktion: Eine Methode der Preisverhandlung, die es schon immer gegeben hat. Bei den klassischen Auktionen unterscheidet man holländische, englische, Höchstpreis-, japanische und Vickrey Auktionen.
Auction Event Manager: Der Organisator einer Auktion. Der Auction Event Manager sammelt alle relevanten Detailinformationen (wie z.B. Marktbedingungen, Lieferkapazitäten oder potenzielle Lieferanten), wertet sie aus und gibt sie an den Initiator einer Auktion weiter. Auction Event Manager sorgen im Vorfeld der Auktion für das Training und die Registrierung der Teilnehmer und überwachen den nachfolgenden Auktionsprozess.
Automatic Proxy Bidder: Ein Mechanismus zur automatischen Abgabe von Geboten.
Backbone: Netzverbindung mit hoher Bandbreite, die eine Zentralverbindung mit einem Kommunikationsnetz repräsentiert. Backbone-Systeme verbinden oft wichtige Netzknoten zwischen unterschiedlichen Firmenstandorten, Ländern oder Kontinenten.
Back-End Systeme: Firmensysteme für die Auftragsbearbeitung, die Lagerwirtschaft und die Auftragsabwicklung von Einkäufern und Lieferanten. Um den automatischen Datentransfer zu einer digitalen Handelsplattform zu ermöglichen, muss eine Integration mit den jeweiligen Back-End-Systemen der Unternehmen erfolgen. Oft ist dabei eine Anpassung zwischen älteren und neuen Technologien erforderlich.
Bandbreite: Begriff für die Verarbeitungs- oder Übertragungsgeschwindigkeit eines Netzes oder einer Netzverbindung. Bandbreite wird normalerweise in Bits pro Sekunde (bps) angegeben.
Bill-of-Materials-Funktion: Eine vorgegebene Liste bestimmter Positionen, die Einkäufer für spezielle Märkte benötigen. Sie kann Planungsprozesse erheblich verkürzen.
Börsen: Zweiseitiger Marktplatz, auf dem Einkäufer und Verkäufer Preise verhandeln. Börsen funktionieren normalerweise auf der Grundlage des Systems von Angebot und Nachfrage, z.B. das klassische Aktienmarktprinzip.
B2A: Abkürzung für “business to administration”. Transaktionen zwischen Firmen und staatlichen Einrichtungen.
B2B: Abkürzung für “business to business”. Beschreibt geschäftliche Transaktionen zwischen Firmen.
B2B Marktplatz: Elektronischer Marktplatz, auf dem die Kommunikation, die Verhandlungen und die Geschäftstransaktionen zwischen Firmen stattfinden.
B2C: Abkürzung für “business to consumer”. Transaktionen zwischen Firmen und einzelnen Verbrauchern.
Channel Enablers: Marktplätze, die mit Händlern und Großhändlern zusammenarbeiten und neue Absatzkanäle für sie eröffnen.
Clearing: Der Annäherungsprozess, bei dem die Angebots- und Nachfragepreise von Einkäufern und Verkäufern zusammengebracht werden. Dieser Prozess wird zur Ermittlung des Kauf- oder Verkaufspreises eingesetzt.
Client Server Architektur: Softwaremodell, bei dem zwei Softwaremodule bei der Erfüllung einer Aufgabe zusammenarbeiten. Es besteht aus einem Server, der eine spezielle Funktion oder einen speziellen Service durchführt und einem Client, der Zugriff auf die Funktionen und Services des Servers nimmt.
Community: Communities sind Websites, die ihren Teilnehmern regelmäßig interessante und ausgewählte Informationen zukommen zu lassen. Klassische Community-Plattformen sind z.B. Diskussionsforen und branchenspezifische Portale zum Austausch von Know how.
Continuously Clearing Exchange: Die Preisabrechnungsmethode von NASDAQ, bei der Kursangebote simultan abgerechnet werden.
Content Management: Die Überwachung und Aktualisierung des Inhalts einer Website.
Content Scouting: Die Suche nach geeigneten Inhalten für eine Website.
Cookies: Eine Textdatei, die auf der Festplatte eines Benutzers des World Wide Web gespeichert wird, sobald ein bestimmter Server aktiviert wird.
CoSourcing: Bei diesem Verfahren können Einkäufer von Kleinst- oder Mindestmengen die Vorteile von Mengenrabatten in Anspruch nehmen, indem sich eine entsprechend große Anzahl von Einkäufern zum Kauf eines Produktes zusammenschließt (auch als Pooling oder Power Shopping bekannt).
C2A: Abkürzung für “consumer to administration”. Transaktionen zwischen Verbrauchern und staatlichen Einrichtungen.
D | E | F
Data Mining: Die Auswertung und Archivierung von Informationen. Im Hinblick auf Endkunden-Daten ist Data Mining die Grundlage für einen erfolgreichen Massenvertrieb und ein effizientes One-to-One Marketing.
Datenintegrität: Allgemeiner Begriff für den Schutz von Daten gegen Änderung oder Verfälschung während einer Übertragung.
Digitale Signatur: Zum Abschluss eines Vertrages ist normalerweise eine Unterschrift erforderlich. Diese kann anhand der Handschrift identifiziert werden. Da diese Möglichkeit im Internet nicht besteht, musste ein anderes Verfahren zum Nachweis der Identität des Urhebers gefunden werden. Ein solches Verfahren ist mit der digitalen Signatur gegeben, einer Prüfsumme, die aus dem zu unterzeichnenden Dokument und einem nur dem Inhaber bekannten Code errechnet wird.
Disintermediation: Bezeichnet den Ersatz eines klassischen Zwischenhändlers durch einen elektronischen Marktplatz, der Firmen direkt miteinander verbinden kann und deshalb ein Ersatz für verschiedenen Ebenen des Zwischenhändlers sein kann.
Domain Name: Eindeutige Bezeichnung einer Internet Website, z.B. www.portum.de. Dieser Domain Name kann nur einer spezifischen Website zugeordnet werden. „.de“ steht für Deutschland und ist ein Hinweis darauf, dass die Domain aus Deutschland stammt. US-amerikanische Domain Namen haben sogar noch exaktere Unterbezeichnungen: .com – commercial, .edu – educational, .gov – governmental, .mil – military, .org – non-profit-organisation, .net – network.
Download: Herunterladen einer Datei vom Server auf einen Client.
Dynamic Commerce: Eine Form der Abwicklung eines Geschäfts, bei dem die teilnehmenden Parteien die Möglichkeit haben, auf Angebot und Nachfrage zu reagieren und dabei über Online-Medien interagieren. Eine Form von Dynamic Commerce ist die Online-Auktion.
e-business: Abkürzung für Electronic Business. Geschäftsaktivitäten, bei denen Kommunikations-, Kooperations-, Dienstleistungs- oder Handelsprozesse mit Hilfe von Internet-Technologien abgewickelt werden.
e-class: Klassifizierungssystem für Waren und Dienstleistungen.
e-commerce: Abkürzung für elektronischen Handelsverkehr über das Internet. Ermöglicht elektronische Geschäftstransaktionen in und zwischen Unternehmen sowie zwischen Endkunden und Unternehmen. Der Arbeitsablauf beginnt bei Eingang des Auftrags, der elektronisch an die beteiligten Abteilungen weitergeleitet wird (Auftragsannahme, Lager, Versand, Kundenservice, Buchhaltung usw.). Darüber hinaus ermöglicht dieses Verfahren eine elektronische Archivierung von Geschäftstransaktionen. e-commerce ist die ideale Methode für die Direktvermarktung von Waren über das Internet.
ECCMA: Siehe Electronic Commerce Code Management Association.
e-commerce Integrator: Ein Service Provider, der Strategie-, Marketing-, Entwicklungs- und technische Serviceleistungen für den e-commerce Bereich anbietet. Dazu zählen nicht Hosting und Network Services.
e-commerce Networks: Konzernunabhängige Organisationseinheiten, die Transaktionen im Netz durchführen. Das Ziel ist ein nahtloser elektronischer Handelsverkehr in Echtzeit.
EDI: Siehe electronic data interchange.
e-frastructure: Dieser Begriff stammt von Goldman Sachs Investment Research und soll die wesentliche Architektur der B2B-Sektoren beschreiben. Zur e-frastructure gehören Lösungen für Logistik, Application Service Provider, Outsourcing-Lösungen, Auktionssoftware, Content-Management Software, Applikationsintegrations-Software, web-basierte Commerce Enablers und die Software traditioneller ERP-Firmen.
e-hubs: Ergänzung elektronischer Marktplätze.
Einkaufsauktion: Siehe Umkehr-Auktion.
Electronic Data Interchange (EDI): Ältere Version des elektronischen Handels zwischen Einkäufer und Lieferant. Gilt als weniger komfortabel und kostspieliger als der internetbasierte Handel. Eignet sich nur für Großunternehmen und ihre Geschäftspartner. Viele Marktplätze ermöglichen EDI-to-XML-Transaktionen für den Handelsverkehr zwischen großen und kleinen Firmen.
Elektronischer Marktplatz: Die Möglichkeiten des e-commerce werden auf Marktplätzen in vollem Umfang eingesetzt und genutzt. Zusätzlich zu standardmäßigen Informationsmöglichkeit werden Aggregatoren, Auktionen und Ausschreibungsplattformen in Modulform implementiert. Ein anderer Begriff für elektronischer Marktplatz ist Net Market.
Englische Auktion: Die englische Versteigerung ist ein Auktionsverfahren, bei dem mit niedrigen Summen begonnen wird und der Bieter den Zuschlag erhält, der zuletzt die höchste Summe äußert.
Enterprise Ressource Planning (ERP): Komplexe Applikationssoftware, die in Großunternehmen eingesetzt wird. Mit ERP-Systemen werden Waren und Produktionsmittel verwaltet und Geschäftsprozesse unterschiedlicher Abteilungen in ein gemeinsames System integriert. ERP-Systeme stellen zur Zeit das administrative Rückgrat vieler Großunternehmen dar.
e-procurement: Die Beschaffung von Waren und Dienstleistungen durch Nutzung von Internet und Informationstechnologien. Neben Research-Tätigkeiten gehört auch die gesamte Abwicklung des Einkaufs (e-purchasing) dazu.
ERP: Abkürzung für Enterprise Ressource Planning.
Extranet: Ein Extranet ist die Verbindung zwischen mindestens zwei Intranets. Mit Hilfe eines solchen Netzwerks können Sie eine Verbindung zu Ihren Geschäftspartnern herstellen und dadurch eine Online-Kommunikation ermöglichen.
Firewall: Ein Schutzfilter zwischen dem firmeneigenen Netzwerk und dem Internet. Nur autorisierten Benutzern wird der Zugang zum Firmennetz über Internet gestattet.
ftp: Protokoll, mit dem der Austausch von Dateien zwischen verschiedenen Rechnern im Internet möglich ist.
G | H | I
High-Traffic Site: Häufig besuchte Website.
Horizontaler Markt: Marktplatz, der sich auf eine bestimmte Produktgruppe spezialisiert hat (z.B. Kunststoff). Synomyme: Function Market, Hub (siehe MRO)
Host: Jeder Computer – in diesem Fall insbesondere im Internet – der Applikationen oder Daten für andere Computer in Verwahrung nimmt.
HTML: Abkürzung für "Hyper Text Markup Language". Eine Programmiersprache zur Formatierung von Websites.
http: Abkürzung für "Hypertext Transfer Protocol". Internet-Standard, der für die Übertragung von Multimedia-Dokumenten über das Internet eingesetzt wird.
Hyperlink: Elektronische Verbindungen im Internet, bei der zwei Dateien oder Dateigruppen miteinander verknüpft werden. Oft werden Textstellen oder Grafiken, die sich auf andere Webseiten beziehen, speziell markiert.
Hypertext: Jeder Text, der einen Link zu einem anderen Dokument enthält.
Ignition: Siehe kritische Masse.
Infomediary (business): Service Provider, die Research-Dienste, Vergleichsinformationen und Beratungsdienstleistungen für Produkte und Dienstleistungen anbieten. Infomediaries liefern solide Preis- und Produktinformationen. Synonyme: Lead Generator, Vertikales Portal.
Information Broker: Begriff für jemanden, der im Auftrag dritter Parteien zweckgebundene Informationen sucht und zusammenstellt.
Initiator: Ein Begriff, der bei Portum Auktionen benutzt wird und die Partei bezeichnet, die eine Einkaufs- oder Verkaufsauktion initiiert.
Internet Service Provider (ISP): Betreiber von Schnittstellen zum Internet. Privat- oder Geschäftskunden schließen Verträge mit einem ISP ab, der ihnen einen Verbindungsaufbau zum Internet ermöglicht.
IP-Addresse: Dient zur eindeutigen Identifizierung eines Computers in einem Netzwerk. Im Internet wird zu diesem Zweck eine neunstellige Zahl verwendet (z.B. 123.45.67.89). Normalerweise erfolgt die Identifizierung aber nur mit Hilfe eines Namens, dem von einer DNS eine eindeutige IP-Adresse zugewiesen wurde.
Intranet: Internes Firmennetz auf der Grundlage der Internet-Technologie, zu dem nur Mitarbeiter Zugang haben.
ISP: Siehe Internet Service Provider.
J | K | L
Japanische Auktion: Eine Auktion mit einem Verkäufer und mehreren Einkäufern, bei der ein Auktionär den Preis (ausgehend von einem niedrigen Startpreis) erhöht und die Einkäufer alle Preisschritte mitmachen müssen, um in der Auktion zu bleiben.
LAN: Abkürzung für "Local Area Network". Lokales Computernetz, z.B. in einem Unternehmen.
Legacy System: IT-Systeme (Software und Hardware), die bereits lange in einem Unternehmen eingesetzt werden und nicht mehr dem aktuellen Stand der Technik entsprechen. Der Einsatz solcher Systeme kann mit der Zeit zu erheblichen Kosten und Ausgaben führen - insbesondere, wenn neue Applikationen in diese Systeme integriert werden müssen.
Liquidity: Das Transaktionsvolumen. Vorausgesetzt, dass eine ausreichende Anzahl von Einkäufern und Verkäufern vorhanden ist, gibt es kontinuierliche Angebote, Gebote und Geschäftsabschlüsse in einem Markt, so dass ein liquider Markt erreicht ist.
M | N
Market Maker: An einer Wertpapierbörse verhandeln die Market Maker Anteilspapiere, die je nach Nachfrage weiterverkauft oder eingekauft werden. Preisbewegungen können Verluste oder Gewinne bedeuten. Außerhalb des Finanzmarktes sorgen Market Maker dafür, dass Käufer und Verkäufer zusammenkommen, und zwar unabhängig davon, ob sie an den gehandelten Waren interessiert sind oder nicht.
Marktplatz: Eine Website, die einen oder mehrere Märkte einrichtet.
Metamediary: Zusätzlich zu den Angeboten zahlreicher Anbieter und den Produkten auf dem Marktplatz bietet der Metamediary weitere Dienstleistungen für die Marktteilnehmer an. Solche Serviceleistungen können entweder direkt vom Metamediary angeboten werden. Oder dieser nimmt die entsprechenden Service Provider in seinen Marktplatz auf. Die angebotenen Dienstleistungen können z. B. aus Qualitätsüberwachung, Einkaufsmanagement oder der Abwicklung von Zahlungsverkehr bestehen.
Mindestgebot: Durch Festlegung eines Mindestgebots kann in einer Verkaufsauktion dafür gesorgt werden, dass ein bestimmter Preis für einen Artikel in einer Auktion nicht unterboten wird.
MRO (Maintenance Repair and Operation): Standardprodukte wie Büroartikel, Services, Reisebuchungen oder Computer. MRO umfasst alle Produkte, die nicht direkt zum Mehrwert eines Unternehmens beitragen, aber von wesentlicher Bedeutung für die Aufrechterhaltung der Betriebsabläufe ist.
Multi-Lot-Auktion: Bei einer Multi-Lot-Auktion können mehrere Auktionen in einer einzigen Gesamtauktion zusammengefasst werden. Diese Methode eignet sich auch für Auktionen, bei denen immer dieselbe Bietergruppe angesprochen wird und der Initiator den Wunsch hat, dass die Kaufkraft in einer Gesamtauktion zum Ausdruck gebracht wird.
Multi-Positionsauktion: Bei einer Multi-Positions-Auktion kann nicht nur ein Gesamtpreis angeboten werden, sondern es können Gebote für die einzelnen Positionen eines Gesamtvertrags abgegeben werden. Dadurch gewinnt der Initiator der Auktion eine höhere Preistransparenz und eine Einsicht in die Kalkulationsmethoden der Bieter. Wenn das Angebot eines Bieters zum Beispiel an den hohen Transportkosten scheitert, kann der Initiator diese Position aus der Ausschreibung herausnehmen und über separate Transportverträge optimieren.
Multi-Round-Auktion: Vor Beginn der Auktion müssen alle Teilnehmer einen verbindlichen Startpreis anbieten. Der Teilnehmer mit dem höchsten Preisgebot wird zur folgenden Auktionsrunde nicht mehr zugelassen. Dieser Vorgang kann so oft wiederholt werden, bis ein realistischer Startpreis erreicht wurde.
Net Market Maker: Ein Unternehmen, das einen Internet-Markt betreibt, um Käufer und Verkäufer zusammen zu bringen.
Netzwerkeffekt: Mit diesem Begriff wird der Effekt beschrieben, von dem ein Markt profitiert, wenn ein neuer Handelsteilnehmer dort aktiv wird. Der Netzwerkeffekt sorgt für einen erweiterten Käuferkreis, dieser wiederum zieht weitere Verkäufer an, die wiederum weitere Käufer anziehen usw. Robert Melcalfe behauptet, dass der Wert eines Netzes quadratisch zur Anzahl der Teilnehmer wächst. Synonym: Metcalfe’s Law.
Neutral orientierter B2B Marktplatz: Verkäufer und Einkäufer begegnen sich in vergleichbarer Stärke auf neutralen Marktplätzen.
O | P | Q
Open Buying on the Internet (OBI): Eine Industrienorm für den B2B-Einkauf über das Internet. Die OBI-Norm ist hauptsächlich für MRO-Einkäufe konzipiert.
Periodically Clearing Exchange: Eine Börse, die in regelmäßigen Abständen Kauf- und Verkaufsangebote zusammenschließt. Diese Art von Börse eignet sich für Märkte mit relativ geringer Liquidity.
Portal: "Tor" zu einem Informationssystem, das die Techniken des World Wide Web nutzt. Ein Portal ist eine Internet-Adresse, die als zentrale Eingangsadresse für ein gesamtes Informationssystem fungiert und anwender- oder konzernspezifisch angepasst werden kann.
Privater Schlüssel/Öffentlicher Schlüssel: Komplementärdateien, die zur Verschlüsselung und Entschlüsselung von Dokumenten eingesetzt werden. Der private Schlüssel ist nicht öffentlich zugänglich und bleibt normalerweise bei einem Nutzer, während der öffentliche Schlüssel öffentlich zugänglich gemacht wird - z. B. in Form eines Zertifikats.
Procurement Hub: Ein MRO-Beschaffungsmarktplatz für Routineeinkäufe (z. B. Anbieter von Bürobedarfsartikel oder Reisen). Eine Art horizontaler Markt oder Functional Market.
Purchasing Hub: Eine Beschaffungsplattform, die den Bedarf kleinerer Kunden bündelt, um bessere Geschäftsabschlüsse erzielen zu können. Kann sowohl horizontal als auch vertikal konfiguriert werden. Wird für Spot-Markt-Einkäufe und systematische Einkäufe genutzt (Katalogmechanismus).
R | S | T
Replacement Bid: Wenn der Markt dies zulässt, kann man sein eigenes Gebot (Preis und/oder Menge) während des laufenden Prozesses ändern.
Request for Proposals (RFP): Aufforderung an Lieferanten, ein Angebot für ein Produkt oder eine Dienstleistung abzugeben, das bzw. die schwierig zu beschreiben ist.
Request for Quotation (RFQ): Aufforderung an Lieferanten, ein Angebot für ein Produkt oder eine Dienstleistung abzugeben, das bzw. die einfach zu beschreiben ist.
Reservationspreis: Ein Auktionsparameter, der einen Mindestverkaufspreis oder einen Höchstkaufpreis spezifiziert.
Secure Electronic Transaction (SET): Hierbei handelt es sich um einen Standard, der Prozesse und Formate für den Umgang mit geschützten Transaktionen über das Internet beschreibt. Der Standard besteht aus der Authentifizierung und Verschlüsselung von Nachrichten, die zur Überprüfung der Identität der Senders/Empfängers beitragen und die Integrität des Inhalts garantieren. SET wurde gemeinsam von VISA und Mastercard initiiert und hat sich zum bedeutendsten Sicherheitsstandard für die Abwicklung von Zahlungsverkehr im Internet entwickelt.
Secure Socket Layer (SSL): Ein Datenprotokoll zur Verschlüsselung von Daten zwischen Computernetzen. Mit SSL ist auch die Möglichkeit der Authentifizierung von Nutzern möglich.
Sellside-oriented B2B Marketplace: Diese Marktplätze werden von Verkäufern dominiert.
Sell-Side Solution: Software-Lösungen, die den Vertrieb von Waren und Dienstleistungen über das Internet ermöglichen. Dies sind typischerweise Katalog-Websites über die Direktkaufaufträge auktioniert werden können.
Server: Server stellen das Rückgrat des Internet dar. Sie sind mit Hilfe von Übertragungsleitungen miteinander verbunden und liefern Informationen an vernetzte Computer, die in Form von Text-, Grafik- und Multimedia-Daten abgerufen werden können.
SmartCard: Intelligente Chipkarte, die im Gegensatz zu älteren Magnetstreifen-Karten und Speicherchip-Karten einen Prozessorchip enthält, die eine Karte zu einem "Minicomputer" macht. Wird z. B. als Trägerelement einer digitalen Signatur eingesetzt.
Spot-Markt: Ein Markt für ungeplante, spontan verhandelte Einkäufe, die nicht unter regulären Vertragsbedingungen stattfinden. Diese Transaktionen sind normalerweise einmalig.
Standardisierung: Eine Methode durchgängiger Bezeichnungen und Produktbeschreibungen, bei der oft branchenspezifische Übersetzungssoftware eingesetzt wird. Die Standardisierungstechnologie, die hauptsächlich von Katalog-Aggregatoren eingesetzt wird, erfordert Übersetzungsschemata oder -strukturen in der Produktdatenbank.
Supply Chain Management (SCM): Ein Versuch zur Koordination von Produktions-, Logistik- und Absatzprozessen größerer Unternehmen. Internet-Märkte könnten das Supply Chain Management auf alle Handelspartner (unabhängig von deren Größe) ausdehnen, da sie einen zentralen Netzknoten zur Integration von Käufer- und Lieferanten- Informationen zur Verfügung stellen.
Supply-Net: Dieser Begriff bezeichnet eine sehr enge Integration der Systeme innerhalb einer Supply Chain. Das Supply-Net ermöglicht es allen Geschäftspartnern, selbständig auf ausgewählte Datenbestände der anderen Partner zuzugreifen und so die Verantwortung für die Lieferung von Waren zur übernehmen.
Tipping Point: Der Punkt, bei dem 20% der Geschäfte über das Internet abgeschlossen werden.
TradingPlatformTM: TradingPlatform ist ein von Portum geprägter Begriff. Die TradingPlatform ist ein Standardhandelssystem, das für spezifische Projekte eingesetzt werden kann.
TradingDeskTM: TradingDesk ist ein weiterer von Portum geprägter Begriff. Der TradingDesk ist die grafische Benutzeroberfläche der Portum TradingPlatform.
Trust Center: Zuweisungszentrale für digitale Signaturen und SmartCards mit den entsprechenden Aufgaben.
U | V | W | X | Y | Z
Umkehr-Auktionen: Die Einkäufer beschreiben ihren Bedarf hinsichtlich eines Produkts oder einer Dienstleistungen und die Lieferanten geben entsprechende Angebote ab. Im Gegensatz zu einer gewöhnlichen Auktion bewegt sich der Preis nur nach unten.
UNSPSC Code: Der UNSPSC Code ist aus einem Zusammenschluss der jeweiligen Waren-Klassifizierungscodes des United Nations Development Program und von Dun & Bradstreet zu einem standardisierten offenen System entstanden. Der UNSPSC Code war das erste Codierungssystem zur Klassifizierung von Waren und Dienstleistungen auf den weltweiten Märkten.
Value-Added Network (VAN): Ein Value-Added Network fungiert als Vermittler, der eine große Anzahl von Handelspartnern durch Unterstützung eines umfassenden Spektrums unterschiedlicher Protokolle, Verbindungsgeschwindigkeiten, Sicherheitsgrade, Standards und anderer Services verbindet.
Verkaufsgebot: Ein Angebot zum Verkauf eines Produkts in einer bestimmten Menge und zu einem bestimmten Preis.
Vermittler: Stellt Daten zusammen und ermöglicht Transaktionen, indem er Käufer und Verkäufer zusammenbringt. Internet-Vermittler richten Marktplätze mit einer Vielzahl von Lieferanten und Produkten ein.
Versiegelte Auktion: Eine Auktion mit einem Verkäufer und mehreren Käufern, bei der jeder Käufer nur ein (geheimes) Angebot abgibt. Nach Eingang aller Gebote erhält das beste Gebot den Zuschlag.
Vertikaler Markt: Marktplatz, auf dem die Teilnehmer Geschäfte in einem bestimmten Industriezweig abwickeln. Auf vertikalen Märkten sind oft alle Lieferanten einer kompletten Mehrwertkette anzutreffen (z. B. Automobilindustrie).
Vickrey Auktion: Eine Auktionsform, die nach ihrem Erfinder, dem Nobelpreisträger William Vickrey benannt wurde. Wie bei einer Höchstpreisauktion gibt jeder Teilnehmer ein geheimes Gebot ab. Bei einer Verkaufsauktion (Einkaufsauktion) erhält der Teilnehmer mit dem höchsten (niedrigsten) Gebot den Vertragszuschlag, muss aber nur den Preis für das zweithöchste (zweitniedrigste) Gebot zahlen.
Virtual Private Marketplace: Ein privater Markt, auf dem autorisierte Anbieter Angebote für einen Großvertrag abgeben können oder umgekehrt. Der Virtual Private Marketplace kann in einem Extranet oder auf einem größeren Marktplatz eingerichtet werden.
Wide Area Network (WAN): Netz, das im Gegensatz zum LAN-Computer große Entfernungen überbrückt (z. B. Firmennetz, an das mehrere Niederlassungen angeschlossen sind, Internet …).
Wireless Application Protocol (WAP): Protokoll, das die Nutzung von Internet-Content auf Modulen mit begrenzter Bandbreite und eingeschränkten Präsentationsmöglichkeiten ermöglicht (z. B. Mobiltelefone).
Workflow Marketplace: Bietet Lenkungs- und Kooperations-Dienstleistungen für Projektgründungen an, insbesondere für komplexe, interaktive Projekte mit vielen involvierten Parteien, wie z. B. Bauprojekte.
XML (eXtensible Markup Language): Text-basierte Meta-Sprache, mit der Daten so beschrieben und strukturiert werden können, dass sie zwischen einer Vielzahl von Applikationen in unterschiedlichen Software- und Hardware-Umgebungen ausgetauscht werden können. Es ist zu erwarten, dass der Bereich des elektronischen Handelsverkehrs über XML entscheidend an Dynamik gewinnen wird.



